Theory-of-Mind-Defizit-Hypothese (empirisch widerlegt)

Die klassische Annahme eines Theory-of-Mind-Defizits ist empirisch gescheitert: die Befunde sind weder universell noch autismusspezifisch, die Tests psychometrisch schwach, und Metaanalysen zeigen kleine, heterogene Effekte.

Die Zuschreibung, sich nicht hineinversetzen zu können, passt nicht zum eigenen Erleben.

  • Double Empathy Problem: Die tragfähige Alternative: die Verständigungslücke ist beidseitig.
  • Hyperempathie: Beschreibt starkes Mitschwingen; hier geht es um die Widerlegung der Defizit-Annahme.
  • Alexithymie: Betrifft das Benennen eigener Gefühle, nicht das Verstehen anderer.

Autistic Mirror Mechanism Lexicon (97)