Suizidalität bei Autismus

Die empirisch belegten Risikomarker sind kumuliertes Camouflaging, autistisches Burnout, späte Diagnose ohne Unterstützung, unfreiwillige Einsamkeit und unerfüllte Bedürfnisse, nicht autistische Merkmale selbst; die Kette verläuft über anhaltende Maskierung, Cortisol-Last und Erschöpfung.

Die Belastung staut sich über Jahre, ohne dass von außen ein einzelner Anlass sichtbar wird.

  • Autistischer Burnout: Ein Glied in derselben Kette, nicht ihr Ende.
  • Depression: Eigenständige affektive Ätiologie; hier geht es um die kumulierte Belastungskette.
  • Autismus + PTBS: Die Spur vergangener Ereignisse; hier zählt die anhaltende Alltagslast.

Autistic Mirror Mechanism Lexicon (97)